Choreographie-Workshop
Taschkent - UZ
16.01. - 28.01.2012 Workshop mit abschließenden Showing (work-in-progress)
In diesem Choreographie-Workshop werden Verknüpfungen von traditionellen Tänzen und ihren zugrundeliegenden Geschichten mit Bewegungen und Choreographien der Teilnehmer hergestellt.
Zusammenarbeit Goethe-Institut Taschkent und Staatliche Hochschule für nationalen Tanz und Choreographie
Workshop - Motion Bank
Frankfurt am Main (GE)
Things of Significance, Of Symbols & Scores
14. – 17.02.2012, 10.00 - 18.00 Uhr Große Halle ,
Thomas Lehmen (Choreograf) und z’ev (Komponist) bieten einen viertägigen Workshop an, der auf z’evs kreativer Forschung zu Phänomenologie und Rhythmus sowie auf Lehmens Erkundung sozialer Systeme innerhalb der künstlerischen Praxis beruht. In diesem Workshop geht es unter anderem um die Erforschung der Produktion von sowohl Klang als auch Bewegung unter dem Aspekt, wie man den Anforderungen individuell entscheidender Inhalte und Beweggründe (things of significance) gerecht werden kann, indem man sie zur „Partitur“ transkribiert, ohne dabei auf willkürliche numerologische, graphische oder geometrische Mittel zurückzugreifen. Wie können Partituren Beziehungen zwischen sowohl der Produktion von Klang beziehungsweise Aktion/Bewegung und den Menschen vermitteln, die all das hervorbringen? Der Schwerpunkt des Workshops liegt eher auf den genannten Wechselbeziehungen an sich und weniger auf dem tatsächlich Produzierten. In diesem Zusammenhang soll bestimmten Fragen nachgegangen werden, z. B.: Was genau ist eine „Partitur“? Ist sie Subjekt/subjektiv, oder Objekt/objektiv? Ist sie etwas Abgeschlossenes oder ein Prozess? Inwiefern kann Erfahrung zur Entstehung einer Partitur führen? Und wie kann man Imagination veräußerlichen/personifizieren und das als linearen Fluss von Symbolen darstellen? Auf praktischer Ebene sollen die Teilnehmer zunächst eine monologische, auf imagoartigen Zuständen/Ereignissen basierende Erzählung konzipieren, die sie darstellen möchten, und zwar für Klang oder Aktion/Bewegung, oder auch für beides. Im Anschluss soll dieser Monolog mit welchen Mitteln auch immer übersetzt/interpretiert und so ein symbolisches Vokabular (Partitur) konstruiert werden, das Dialoge in Gang setzt.
Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt 95€ / reduziert 65€ (Studenten). Die Kapazitäten sind begrenzt, frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.
Der Workshop wird auf Englisch gehalten.